Golfclub Lauterbach e.V. Schloss Sickendorf
Golfclub Lauterbach e.V. Schloss Sickendorf

                          Winterliga ohne Abschluss!                                Hier sind die Ergebnisse

Brutto und Nettowertung beste 6.pdf
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Die Winterliga 2019/2020 wird in die Lauterbacher Golfgeschichte eingehen, da sie zum ersten Mal seit Bestehen der mehr als 20-jährigen Geschichte dieses eher ungewöhnlichen Wintersports ohne Abschussveranstaltung zu Ende gehen musste. Nach 13 Spieltagen in Folge seit Ende November 2019 mussten die letzten Turniertage zunächst wegen der Frühjahrsstürme und dann wegen der absolut nachvollziehbaren Versammlungsverbote in der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Gerne hätten die Lauterbacher Golfer auch noch einmal den Restaurantbetrieb gestützt und sich natürlich auch durch ein herrliches Büffet verwöhnen lassen, aber in diesen Zeiten müssen wir alle uns und unsere Mitbürger schützen und Vernunft vor eigene Interessen stellen.

Wie in jedem der letzten Jahre soll gleich zu Beginn auf den emotionalsten und wichtigsten Preis eingegangen werden, der jedes Jahr seit 2013, dem Todesjahr eines der herausragenden Menschen und Golfer in Lauterbach an den fleißigsten Sportler der Winterliga verliehen wird. Wie schon im Vorjahr ging der Georg-Finis-Gedächtnispokal 2020 an einen Sportler, der aus Georg Finis Heimatort Niederklein stammt. Frank Herfert nahm an jedem der 13 Spieltage an einem Turner über 18 Löcher teil und wird den Pokal für ein weiteres Jahr in Ehren halten.

In den Wertungen ist es schon seit mehr als 10 Jahren so, dass die sechs besten Runden einer Saison in die Gesamtwertung einfließen. Je mehr Runden also gespielt werden, desto mehr Streichergebnisse kann sich die Golferin oder der Golfer nehmen.

Die Bruttowertung muss man genau in diesem Zusammenhang etwas differenzierter betrachten: Hier gewann zwar Peter Becker mit insgesamt 463 und damit sieben Schlägen vor Adolf Ratschlag die Wertung, aber das lag sicherlich auch daran, dass Ratschlag mehrere Wochen hintereinander in vorher gezeigter Bestform dann auch aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste und sein Ergebnis ohne Streicher an seinen insgesamt sechs gespielten Runden erzielte. Immerhin hatte er mit einer 71 und damit einem Schlag unter Par die herausragende Winterliga-Runde gespielt und wurde dann - durch seinen Rücken geplagt- jäh gestoppt auf seinem Weg zum Gesamtsieg. Festzustellen bleibt: Es hätte auch anders ausgehen können. Den dritten Platz belegte nach einer nicht eben optimalen Serie Helmut Jüngst mit insgesamt zehn Schlägen hinter Peter Becker, der nun wirklich keine schlechte Saison spielte und nach einer längeren Pause im Sommer von Spieltag zu Spieltag stärker wurde.

Das belegt auch sein Sieg in der Nettowertung, in der es äußerst knapp zuging. Nach 403 Nettoschlägen lag Becker vor Peter Mende nach 406 und  Bernd März nach 407 Versuchen. Und auch dahinter lagen teilweise mehrere Spieler oft schlaggleich in engem Ringen miteinander. Diese knappe und damit auch so spannende Ergebnisentwicklung verdanken die Lauterbacher Golfer Ihrem Präsidenten Uwe Heinbach, der vor einigen Jahren die digitale Erfassung der Ergebnisse einführte und seitdem Sonntag für Sonntag für schnelle Auswertungen und ein sich nach jedem Turniertag anpassendes Winterliga-Handikap sorgt, das dann auch diese engen und kaum vorhersehbaren Resultate bedingt. Beste Dame in der Nettowertung war übrigens Bini Sögtrop, die nach 413 Versuchen den insgesamt siebten Platz belegen konnte.

Bini Sögtrop, die Betreiberin der Lauterbacher Stofftruhe, spendete auch den Sonderpreis für die Dame mit den meisten Teilnahmen und in diesem Jahr auch dem besten Bruttoergebnis aller teilnehmenden Golferinnen! Auf dem insgesamt achten Platz konnte Sylvia Bornowski aus Winnerod nach sehr guten 528 Bruttoschlägen den Preis der besten Golferin der Winterligasaison sichern, was sich auch im Ergebnis des neunten Rangs der Eklektik-Wertung mit einer ausgezeichneten 70 und damit mit einem Ergebnis von zwei Schlägen unter Par wiederspiegelte.

Auch die Sieger der Eklektik, die sich aus den jeweils besten gespielten Ergebnissen der einzelnen 18 Bahnen des Platzes über die Saison hinweg berechnet, lagen dicht an dicht. Nur 64 Schläge hätten sowohl Longhitter Peter Mende als auch mit Adolf Ratschlag der Golfer mit der wohl besten Abschlagsstatistik auf die Fairways für eine optimale Winterliga-Runde gebraucht, wobei die Wahrscheinlichkeit einer solchen Leistung gegen Null tendiert. Nur jeweils einen Schlag dahinter lagen Helmut Jüngst und Peter Becker, 66 Schläge hätten Pit Schmidt aus Winnerod und Dr. Jens Schweisgut, den wieder auch nur ein Schlag von seinem Freund und Schachkollegen Michael Knoth trennte, benötigt. Unter Par blieben auch noch Rainer Fugmann, Sylvia Bornowski, Frank Herfert und Bernd März.

Die Spieler der Winterligasaison, die sich sonntags eher für die kürzeren 9-Loch-Turniere begeistern konnten, rutschten übrigens in die Gesamtergebnisse mit ein und jeder von ihnen hätte auch Gesamtsieger werden können. Allerdings schaffte es leider keiner von ihnen unter die allerbesten. Es ist aber auch eine alte Golferwahrheit, dass man sich auf den ersten Löchern einer Runde oft noch schwer tut und erst nach dem „Aufwärmen“ so richtig brillieren kann. Vielleicht entschließt sich der eine oder andere ja für die eine oder andere „große“ Runde in der kommenden Saison. Spaß gemacht hat die Winterliga sicherlich jedem teilnehmenden Golfenden.

Schade, dass wegen der fehlenden Abschlussveranstaltung auch die Sponsoren der Lauterbacher Wintergolfer nicht geehrt werden konnten. Allen voran Präsident Uwe Heinbach mit seinem großen Engagement auch für die Winterliga und den tausenden gespendeten Golfbällen für die sonntäglichen, kleinen Ehrungen der Tagessieger. Aber auch Bini Sögtrop, Dietmar Hantke, Richard Kress und Rainer Visse tragen mit gesponserten Preisen immer wieder zum Gelingen der Turnierserie bei.

Last but not least muss jetzt auch noch ein besonderer Golfer der Lauterbacher geehrt werden. Helmut Wiesmann fährt – soweit es die Gesundheit und das Wetter zulassen – Sonntag für Sonntag aus der Gegend von Eschwege nach Lauterbach um hier an der Winterliga teilzunehmen. Dabei legt der allseits beliebte und frohgelaunte alte begeisterte Winterligist jeden Sonntag insgesamt mehr als 200 Kilometer mit dem Auto zurück, nur zum Spaß am Sport und um seine vielen Lauterbacher Golffreunde zu treffen. Großartiger kann man der Winterliga kaum Tribut zollen!

Hoffen wir, dass wir uns alle im November 2020 bei guter Gesundheit, überstandener Pandemie und mit derselben sportlichen Begeisterung wie auch in diesem Jahr zum Start einer schönen Winterliga wiedersehen! 

 

 

 

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