Rathschlag phänomenal, Fugmann Nettosieger

Nach den düsteren Aussichten für das Sonntagswetter konnte man eigentlich keine große Beteiligung erwarten. Dazu kam, dass viele Wintergolfer der Einladung der Familie Schweisgut zu Glühwein, Stollen und Plätzchen nach einem Wintersonnenwendturnier bei herrlichem Wetter am Samstag gefolgt waren. Umso verwunderlicher, dass am Sonntagmorgen 20 Golffreunde zum letzten Turnier vor Weihnachten antraten. Und das Wetter blieb weitgehend trocken mit ein paar kleinen und nicht weiter schlimmen Schauern.

In der Bruttowertung spielte einer am Sonntag groß auf: Adolf Rathschlag reihte Par an Par und glich Bogeys mit schnellfolgenden Birdies aus und knallte eine phänomenale 71 auf die Bahn. Dabei war es in seinem Flight mit Sylvia und Peter Schmidt und Peter Becker vor allem im Vergleich mit letztgenanntem lange ausgeglichen. Becker startete schlecht und lag nach zwei Löchern auf den zweiten Neun schon drei über, die er aber bis zur Halfway hielt. Rathschlag knallte eine außergewöhnliche 36 auf die langen Bahnen und ging mit drei Schlägen Vorsprung in die Halbzeitpause. Becker spielte die Bahnen eins bis drei dann einen Schlag unter Par und Rathschlag eins über, so dass beide nach 12 Löchern nur einen Versuch auseinander lagen. Doch dann passierte Becker auf Bahn vier selbstverschuldet ein großes Malheur. Peter Schmidt und er spielten beide – ohne dies vorher zur Kenntnis genommen zu haben –jeweils einen Ball desselben Hersteller und noch dazu mit demselben Firmenlogo, nur Schmidt hatte sein Fluggerät mit einer roten Linie persönlich gekennzeichnet. Es kam, wie es kommen musste: Becker spielte seinen zweiten Schlag mit dem falschen Ball, notierte sich regelgerecht zwei Strafschläge und verlor völlig seinen Spielrhythmus. Gleich auf der nächsten Bahn donnerte er seinen Abschlag weit ins rechte Seitenaus und schloss so die letzten sechs Löcher mit fünf Strafschlägen ab. Rathschlag ließ sich davon in keiner Phase des Spiels beeindrucken und erzielte mit einem Birdie auf Bahn Neun insgesamt nur 35 Schläge auf seinen zweiten neun Löchern. Helmut Jüngst spielte ebenfalls gut, blieb aber mit seiner 79 acht Schläge über dem Siegerergebnis. Rainer Fugmann wurde nach seiner achtzig nicht nur Dritter der Brutto- sondern nach Stechen mit sehr guten 62 Nettoversuchen auch Sieger vor Rathschlag in der entsprechenden Nettowertung, in der Peter Schmidt nach 67 Versuchen ausgezeichneter Dritter wurde.

In der Neun-Loch-Variante siegte Udo Witzel vor seiner Gattin Silke und im Netto freute sich Helmut Wiesmann nach 34 Nettoversuchen über seinen Sieg nach längerem Tief.

Im Wettbewerb Nearest-to-the-Pin zollten die Anwesenden bei der Siegerehrung Jens Schweisgut besonderen Beifall, hatte er doch schon zum dritten Mal in fünf Wettbewerben den besten Schlag des Feldes an Loch sechs geschafft. Spielführer Michael Weigand siegte an Loch 11 und Peter Schmidt ließ nach seinem zweiten Schlag am Par Vier der Bahn 17 kaum Raum zwischen seinem Ball und dem Loch, so dass er hier ein Eagle nur um wenige Zentimeter verpasste. Nach Weihnachten soll die Kälte nach Deutschland kommen und die Lauterbacher Wintergolfer hoffen auf einen letzten Spieltag in diesem Jahr am 29. Dezember.

Bis dahin eine Frohe Weihnacht und besinnliche, ruhige und gesunde Festtage !!!

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