Golfclub Lauterbach e.V. Schloss Sickendorf
Golfclub Lauterbach e.V. Schloss Sickendorf

Jüngst und Till Marx begeistern

Als die 22 Lauterbacher Wintergolfer vor ihrem Start auf der Terrasse des Golfrestaurants zusammentrafen, mussten sie zum gegenseitigen Erkennen schon etwas näher herangehen, so stark vernebelt präsentierte sich die Anlage. Natürlich waren alle voller Eifer und Lust und – man entschuldige den despektierlichen Ausdruck - wie eine Büffelherde stoben sie zu den beiden Abschlägen auf Bahn Eins und Bahn Zehn, sowie die ersten Büsche und Bäume neben den Fairways zu erkennen waren. Aber sie warteten auch mit der gebotenen Rücksicht auf das Verschwinden der vorderen Flights und so kam es zu keinerlei Gefährdungen von Mensch oder gar Material(!).

Helmut Jüngst spielte auf den vorderen neun Löchern par und deutlich besser als auf den hinteren Neun, auf der er eine 43 notieren musste. Peter Becker ließ seiner 39 auf den ersten eine 40 auf den zweiten Neun folgen und konnte den Score seines Kontrahenten noch parieren. Den Sieg nach Stechen trug allerdings Helmut Jüngst nach Hause. Doch die stärkste Leistung ließ der dreizehnjährige Till Marx auf dem dritten Rang folgen, denn seine 80 Schläge bedeuteten für ihn einen persönlichen Platzrekord mit denen er die beiden versierten Senioren fast noch eingeholt und zudem den Rest des Feldes meist deutlich hinter sich ließ.

Kein Wunder, dass er im Netto mit fünf Schlägen Abstand nach 64 Versuchen einen tollen Sieg erzielte. Seine ebenfalls Golf spielenden Eltern und insbesondere der verletzte Papa dürfen stolz auf die Leistung ihres Sohnes sein.  Anne Schweisgut und Peter Becker  teilten sich den zweiten Rang nach je 69 Versuchen.

In der Neun-Loch-Variante siegte im Brutto Lutz Koch und im Netto teilten sich Hans Minner und Hildegund Jäger den ersten Rang.

Im Wettbewerb Nearest-to-the-Pin holte sich Helmut Jüngst auf Bahn sechs seinen zweiten Tagespreis, und Peter Schmidt scheint in diesem Jahr zum Dauerscharfschützen zu avancieren, denn an Loch Elf kam der Fahne kein Ball näher als seiner. Den zweiten auf Bahn siebzehn hat in den letzten Spieltagen Peter Mende für sich gepachtet zu haben. Aber wer so weit abschlägt, hat es eben auch sehr viel einfacher mit der Genauigkeit beim zweiten Versuch.

In der kommenden Woche soll das Wetter insgesamt etwas ungemütlicher werden, aber gegen Wochenende ist auch eine Beruhigung angesagt, von daher darf auf eine elften Veranstaltung am nächsten Sonntag gehofft werden.

 

 

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