Schweisgut, Sögtrop, Becker, Bremer, Jüngst und Herfert liegen vorn

Die Winterligasaison 2018/2019 ist am Sonntag bei guten äußeren Bedingungen mit einem entspannten Scramble ohne Wertung zumindest sportlich zu Ende gegangen. Natürlich durfte ein gemeinsamer Abschluss mit der Ehrung der Sieger und einem gemeinsamen Essen nicht fehlen.

Zu diesem Anlass wurden auch die Sponsoren der Winterliga gewürdigt: Uwe Heinbach stellte nicht nur seine persönliche Zeit für die umfangreichen Auswertungen zur Verfügung, sondern versorgt die Schar wettererprobter und stets frohgelaunter Golferinnen und Golfer schon seit Jahren mit umfangreichen Ballspenden für die wöchentlichen Siegerehrungen. Bini Sögtrop, Chefin der Lauterbacher Stofftruhe, bastelte nicht nur im letzten Jahr liebevolle Geschenke für die große Siegerehrung, sondern wusste auch in diesem Jahr vor allem mit ihrer „Einkaufshilfe Heinrich“ zu gefallen, die ihren jeweiligen Nutzer dazu ermächtigt, ohne Probleme bis zu drei Schuhkartons durch die städtischen Einkaufszonen zu transportieren. Ob sie trotzdem auch für Herren „tragbar“ sein kann, konnte am Sonntag nur am Rande diskutiert werden. Dietmar Hantke unterstützt die Lauterbacher Golfer regelmäßig nicht nur im Sommer als Marshall auf dem Gelände sondern auch im Winter mit dem einen oder anderen, von ihm ausgelobten Preis.

Der vielleicht wichtigste und zugleich mit den meisten Emotionen behaftete Preis ging mit dem Georg-Finis-Gedächtnis-Pokal an Frank Herfert. Zum Ende der Winterligasaison 2012/2013 starb mit dem Niederkleiner Georg Finis einer der größten Sportler und Unterstützer des Lauterbacher Golf- und Wintergolfsports. Ihm zur Erinnerung und Ehrung wird seitdem ein von seinen Golffreunden gestifteter Wanderpokal an den eifrigsten Winterligisten vergeben. Es war ein besonderer Moment, als mit Frank Herfert ausgerechnet ein ebenfalls aus Niederklein stammender Sportler den Pokal entgegen nehmen durfte.

In der Bruttowertung ging es wirklich äußerst spannend zu, weil Helmut Jüngst am letzten Spieltag mit seiner 73-er Fabelrunde bei denkbar schlechten Bedingungen beinahe noch den mit vermeintlich sicherem Abstand führenden Peter Becker eingeholt hätte. Letztendlich behielt Becker aber nach der Wertung der besten sechs von vierzehn Spieltagen aber mit 454 Schlägen und nur einem Schlag Vorsprung die Nase vorn. Sicherlich hätte auch Helmut Jüngst den Sieg verdient gehabt, aber manchmal gibt eben auch ein bisschen mehr Glück den Ausschlag für einen hauchdünnen Vorsprung. Dritter wurde nach 471 Schlägen mit Peter Mende einer der Longhitter der Lauterbacher Golfer. Beste Dame wurde Anne Schweisgut, die nach 565 Schlägen am Ende noch so manchen Herren der Schöpfung hinter sich lassen konnte.

In der Nettowertung ging es bei weitem nicht so eng zu. Reiner Bremer aus Stadtallendorf wurde nach 379 Nettoversuchen und mit 17 Schlägen Vorsprung als verdienter Sieger ermittelt. Der Scharfschütze der Lauterbacher, der auch die meisten Preise in der Nearest-to-the-Pin-Wertung erringen konnte, spielte die Saison überaus konstant und mit sehr wenigen Fehlern.  Ihm folgen Helmut Jüngst mit 396 sowie Peter Becker mit 398 Punkten, danach Peter Mende mit 404, Frank Herfert mit 405 und Michael Knoth mit 407 Nettoschlägen auf den Plätzen. Auch hier kann Anne Schweisgut das beste Damenergebnis nach 430 Nettoschlägen vorweisen. Dicht hinter Ihr folgt Bini Sögtrop nach 436 Versuchen.

In der Eklektik-Wertung, in der pro Spieler die besten Ergebnisse pro Bahn ermittelt und zu einer Gesamtrunde zusammengestellt werden, ging es auch sehr eng zu. Bruttozweiter Helmut Jüngst schoss hier den Vogel ab und erspielte mit 61 Schlägen eine wahre Fabelrunde mit 7 Pars und elf Birdies. Ihm folgten mit jeweils einem Ergebnis von 63 Schlägen Peter Mende und Philipp Geiss sowie Michael Knoth und Peter Becker mit je 64 Schlägen. Eigentlich ist in dieser Disziplin der Bruttosieger auch immer irgendwo ganz oben auf dem Treppchen zu finden, aber Becker verzweifelte in dieser Saison an den relativ kurzen Par Vier der ersten neun Löcher, die er mit nur einem Birdie auf Bahn drei abschließen konnte.

Jetzt müssen zunächst einmal die Putter wieder ausgepackt und die Trolleys zum Transport der Sommerausrüstung vorbereitet werden.

Die Winterliga pausiert nun bis etwa Mitte November. Die Wintergolfer selbst werden sich nach diesen teils aufregenden, spannenden und immer lustigen Runden sicherlich auch im Frühjahr und Sommer öfter miteinander treffen und die entstandenen Verbindungen untereinander pflegen. Wintergolfer sind nun einmal eine etwas besondere Art von Mensch und Golfer, die aber durchaus auch sehr gut mit vornehmlich Wärme suchenden Individuen auskommen können.

Kommende Turniere:

Dienstag, 30.04.2019

Nachtgolf und Maifeuer

Freitag, 03.05.2019

 Netstar After Work 

Sonntag, 05.05.2019

1. Monatsbecher 2019

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GC Lauterbach e. V.