Helmut Jüngst, der Schlechtwetterkünstler

18 Loch Brutto 17.03.2019.pdf
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18 Loch Netto 17.03.2019.pdf
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Noch am Samstagmorgen lag die Regenwahrscheinlichkeit am Sonntag während des gefühlt fünfzehnten Sturmtiefs innerhalb von 14 Tagen bei unter 50 %. Sogar von mehreren Sonnenstunden ging der eine oder andere Wetterdienst aus und einem angenehmen Winterligaspieltag schien für die sturmerprobten Winterligisten nichts im Wege zu stehen. Was dann am Sonntag über die Golfverrückten hereinbrach, war sicherlich einer der schlechtesten Tage der Saison 2018/19. Anfangs ein leichter Dauerregen, der wie dichte Nebelschwaden über den Platz getrieben wurde, prasselte vor allem zur Hälfte der mehr als vierstündigen Veranstaltung zunächst ein minutenlanger Hagelschauer mit anschließender, alles durchdringender Regendusche auf die tapferen Freiluftsportler herab. Im Restaurant wurden zum belegten Brötchen Handtücher gereicht, während draußen ein einsamer Terrassenstuhl in das Wasserhindernis vor Bahn Neun geblasen wurde, als wäre er auf seinem angestammten Platz nicht schon ausreichend nass geworden.

Dass so ein Un-Wetter auch ein erfolgreiches Spiel beeinflusst, merkten zumindest 14 der angetretenen 15 Golfer. Helmut Jüngst interessierte seine klimatische Umgebung anscheinend nicht die Bohne, brachte er doch nahezu unglaubliche 73 Schläge zurück ins Clubhaus. „Wie eine Maschine“ – so ein Mitspieler – hatte er Schlag um Schlag absolviert und dabei keine Fehler gemacht. Gleich drei geteilte Zweite gab es am Sonntag mit Philipp Geis, Michael Knoth und Peter Mende nach deren schon guten 81 Versuchen. Auch Sie konnten der außergewöhnlichen Leistung des Niederkleiners wie der Rest des Feldes nur großen Respekt zollen.

Auch in der Nettowertung konnte ihm nach seinen 66 Nettoschlägen allenfalls Gerti Schuol mit 69 Versuchen nahekommen. Michael Knoth auf Rang drei lag schon bei deren 71.

In der Wertung Nearest-to-the-Pin kam es am Sonntag zudem zu einem außergewöhnlichen Ereignis: Gerti Schuol hatte nach den relativ erfolglosen Abschlägen ihres ersten Flights an Bahn sechs die als Schild gestaltete Markierung ungewöhnlicher Weise unbeschriftet für die nachfolgenden Flights nahe an das kleine Wintergrün gesteckt. Da kein Spieler – auch dies dem Wetter geschuldet – näher an die Fahne herankam, wurde vom letzten Flight erstmals eine leere Markierung ins Clubhaus zurückgebracht. Also musste die Verursacherin dieses Missverständnisses diese Geschichte öffentlich über sich und ihre Mitgolfer ergehen lassen und dann zur Strafe auch noch den Preis für den besten Abschlag mit nach Hause nehmen. Natürlich muss auch Helmut Jüngst in diesem Wettbewerb auftauchen. Ihm gelang bei äußerst starkem Gegenwind der beste Abschlag an Loch Elf.  Aber auch der mobile Wetterdienst der Vogelsberger in Person von Peter Schmidt durfte sich über seinen besten zweiten Schlag auf dem Par Vier der Bahn Siebzehn freuen.

So ging am Sonntag gegen 15.00 Uhr dann der letzte Wertungsspieltag der diesjährigen Winterliga zu Ende. Am kommenden Sonntag wird ein Neun-Loch-Scramble gespielt, bevor dann vor dem Abschlussessen die Sieger der Winterligasaison geehrt werden. Bis dahin gibt es noch einiges auszuwerten, zu rechnen und an Preisen zu verpacken.

 

Freitag, 18.10.2019

Netstar After Work Golf Cup

Beginn: 15.00 Uhr

 

Wir haben Sommergrüns

Dienstag - Sonntag von 

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Montag geschlossen

Wenn Sie außerhalb der Öffnungszeiten Greenfee zahlen möchten, wenden Sie sich bitte an das Restaurant

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