Geiss spielt zu gut für den Rest

Das Wochenende zeigte sich zwar insgesamt sehr nass und regenreich, aber genau am Sonntag, zwischen 10.00 und 15.00 Uhr sagten die Wetterdienste unisono eine Lücke im Dauerregen voraus.

Der Platz selbst präsentierte sich in hervorragendem und in Anbetracht des Wetters keinesfalls durchfeuchtetem Zustand, so dass das Vorhaben der Greenkeeper, das Gelände vor Betreten zu schützen, am Sonntag glücklicherweise nicht umgesetzt werden musste.

Anlass genug für 21 Lauterbacher Wintergolfer, den heimischen Herd zu verlassen, die Schläger ins Auto und die Haut wasserdicht zu verpacken und auf den Golfplatz zu stürmen, ziemlich eilig versteht sich, denn das trockene Wetterfenster sollte ja nicht ewig offen bleiben.

Im Brutto war Philipp Geiss von keinem zu stoppen. Seine herausragenden 73 Schläge bedeuteten gleichzeitig auch den zweiten Rang in der Nettowertung mit 61 Versuchen. In der Bruttowertung kamen Peter Mende nach 77 und Helmut Jüngst nach 80 Schlägen Geiss nicht einmal nahe.

Michael Weigand sicherte sich in der Nettowertung mit 65 Versuchen und einer ansprechenden Leistung Rang drei. Hier mussten alle Gerd Wolter passieren lassen, der nach 60 Versuchen im Clubhaus den Beifall seiner Mitspieler entgegen nehmen durfte.

Auch in der Wertung Nearest-to-the-Pin tauchten die zuvor genannten Protagonisten wieder auf: Philipp Geiss ließ auch an Bahn Sechs dem Rest des Feldes keine Chance und Gerd Wolter konnte mit dem besten zweiten Schlag auf Bahn Siebzehn brillieren, lediglich Frank Herfert tauchte mit dem Gewinn der Wertung an Bahn Elf zum ersten Mal in den Siegerlisten auf. Ihm hatte spätestens seine Begegnung mit einer hunderte Jahre alten Eiche an Bahn Achtzehn den Score verhagelt, nachdem er seinen Drive direkt am Stamm der im Durchmesser fast zwei Meter messenden Naturschönheit abgelegt hatte. Anstatt vernünftigerweise einen Strafschlag nach Besserlegen in Kauf zu nehmen, stocherte er mehrmals entschlossen aber vogelwild im Gehölz herum um am Ende ein hier nicht näher genanntes Ergebnis zu notieren. Nur so viel: als hervorragender Fußballer durfte er früher in der Stadtallendorfer Elf auch mit ähnlich vielen Mitspielern auflaufen…  

Auflaufen wollen nächste Woche auch die Lauterbacher wieder. Am Tag vor Silvester gilt es noch einmal, Kondition für den Jahreswechsel zu tanken und sich nur das Beste für 2019 zu wünschen! Sie wollen mitmachen? Gerne, Mail an Peter Becker:

kapeleju@t-online.de

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