Manfred Houserek staunt über sich selbst

 

33 sonnenhungrige Golferinnen und Golfer traten am Sonntag auf dem gut präparierten Lauterbacher Golfplatz zur ersten Sickendorfer Worscht-Trophy an. Wegen der am Nachmittag bestehenden Unwettergefahr starteten die elf Flights von zwei Tees, was sich im Laufe des Tages als kluge Maßnahme der Turnierleitung herausstellen sollte, denn kurz vor dem Einlaufen der letzten Spielergruppe öffnete der Himmel seine Schleusen und ein halbstündiger Guss sorgte für eine Massenflucht in die geschützten Räumlichkeiten des Restaurants.                                                          Die Siegerehrung konnte Präsident Uwe Heinbach dann wieder im Freien zelebrieren, so dass die üppig zusammengestellten, für Vegetarier ungeeigneten Preispakete dann auch an die Frau bzw. an den Mann gelangen konnten.

In der Bruttowertung war der Golfer mit dem besten Handikap nach 27 Punkten auch erfolgreichster Spieler. Der Praforster Stefan Polak-Elezaj konnte nach zwei Birdies, je sieben Pars und Bogeys eine ansprechende Runde abliefern und jede Menge heimische Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen. Zweiter wurde der ehemalige Lauterbacher und jetzt ebenfalls für Praforst spielende Joachim Dahmer, der seinem Heimatplatz immerhin noch 23 Punkte abringen konnte.

Nettosieger Manfred Houserek unterspielt nach eigener Erklärung nicht gern sein Handikap, „da es dann erfahrungsgemäß so lange braucht, solche „Ausreißer“ auch wieder zu bestätigen“. Eigentlich hat er nach eigenem Bekunden nur einmal im Jahr das Pech einer Unterspielung, aber in diesem Jahr hat er das ungeliebte Kunststück schon zweimal vollbracht. Ganze 42 Punkte brachte er am Sonntag nach Hause, spielte fünf tolle Pars und strich dazu mit Bahn acht  noch eines der eher leichteren Löcher des Platzes. Statt mit 22,2 wird er am Freitag als RMKL-Spieler in Friedberg dann mit Handikap 19,8 aufteen.                                                                                                                      Auf Rang zwei freute sich die Golfgemeinde mit Hildegund Jäger über tolle 39 Punkte und die Handikapverbesserung von 50 auf 47. Dabei  spielte sie sehr konstant und musste nur mit den Bahnen 12 und 15 zwei der längsten Löcher streichen. Ehemann Norbert freute sich mit ihr und durfte die verdienten Wurstspezialitäten nach Hause tragen.               Rang drei musste nach Stechen zwischen Jens Schweisgut, Rudi Erben und Frank Herfert entschieden werden, nachdem alle drei 35 Punkte ins Clubhaus brachten. Letztendlich durfte sich Frank Herfert dann über den Platz auf dem Siegertreppchen freuen.                                                                                                                                        

Am nächsten Sonntag findet dann der Familienvierer statt. Hier werden die ersten neun Bahnen in der klassischen Variante und die zweiten Neun mit Auswahldrive gespielt. Freie Plätze sind noch vorhanden.

 

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GC Lauterbach e. V.