Jörg Dahmer am Spieltag vorne, Klaus Bodenstein dominiert die Gesamtwertung

 

Einen wunderschönen, goldenen Oktobertag durften die Lauterbacher Golfer und ihre Gäste am Sonntag noch einmal zum diesjährig letzten Monatsbecher nutzen.

Dabei ging es nicht nur um den Tagessieg, sondern auch die letzten Ergebnisse zur Feststellung der Gesamtwertung waren zu erspielen. Hier wurden Brutto wie Netto alle erzielten Punkte aller sechs Spieltage ermittelt und in jeweils beiden Wertungen addiert, um so die wertvollen Preise verteilen zu können.

 

In der Tageswertung wurde es noch einmal sehr eng! Youngster David Platt, angetreten mit dem besten Handikap von 3,1 spielte eigentlich sehr konstant, streute aber gerade auf den einfachsten Löchern drei und siebzehn sowie auf dem kurzen Par fünf der Bahn neun drei unnötige Bogeys ein, so dass seine 30 Bruttopunkte nicht zum Sieg reichten.    Den holte sich Jörg Dahmer, der sich nach drei Birdies, zehn Par und drei Bogeys sogar noch ein Doppel- und ein Triplebogey leisten konnte, um nach 32 tollen Bruttopunkten nicht nur hier sondern mit 39 Punkten auch in der Nettowertung das beste Ergebnis zu liefern. Sein Handikap optimierte er dadurch auch, nämlich von 6,2 auf 5,6. Ohne die erspielten Ausreißer wäre sogar noch deutlich mehr möglich gewesen.

 

Nach dem Grundsatz Brutto vor Netto ging der erste Nettopreis an Till Marx. Der zwölfjährige Lauterbacher blieb nur einen Punkt hinter Jörg Dahmer, spielte aber auf den ersten neun Löchern herausragende 24 Punkte, denen er auf den zweiten Neun - nach einem kleinen Leistungstief - noch 14 weitere zum neuen Handikap von 20,7 folgen ließ. Papa Holger ist natürlich total stolz auf seinen Filius, muss jetzt aber schon einiges dafür tun, dass er mit Vorgabe 18,1 nicht allzu schnell überholt wird.                                                                                     Auch Peter Schmidt aus Winnerod spielte gutes Golf und unterlag mit 38 Punkten lediglich nach Stechen.          Platz drei erarbeitete sich – ebenfalls nach Gleichstand und Stechen – der ehemalige Lauterbacher Ingo Steinbrecher, der jetzt für Oberaula startet, vor den Einheimischen Nobert Ostermöller und Rudi Erben. Alle drei Spieler konnten mit 36 Punkten ihr Handikap bestätigen.

Um in der Gesamtwertung ganz vorne mitzuspielen, musste man möglichst viele Teilnahmen vorweisen. Jeder eingespielte Punkt ging in die Wertung und so kamen nicht unbedingt die Spieler mit den höchsten Einzelwertungen auf das oberste Treppchen.

Sowohl im Brutto als auch im Netto lag Klaus Bodenstein nach seiner Teilnahme an allen Spieltagen und sehr konstanten Ergebnissen daher auf Platz eins. Eine sehr gute Leistung für den Lauterbacher Routinier. Im Brutto folgten ihm David Platt, nur einen Punkt dahinter, nach vier Teilnahmen und – mit größerem Abstand – Ingo Steinbrecher auf Rang drei.

In der Nettogesamtwertung folgten Dr. Jürgen Ludwig und Uwe Heinbach mit 181 und 180 Punkten hinter Klaus Bodenstein, der 194 Zähler erreichte und damit mehr als 32 Punkte im Durchschnitt pro Turnier erzielte.

Diese Art der Wertung, in der die fleißigsten Turnierspieler und Punktesammler die größten Chancen auf Erfolg haben, hat sich in diesem Jahr bewährt und zu einer höheren Teilnehmerquote geführt. Eine Feststellung, die Einfluss auch auf die Ausschreibung des nächsten Jahrs nehmen dürfte.

 

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GC Lauterbach e. V.